GANZ AKTUELL

„Wenn ich mir was wünschen dürfte”
Ein Chansonabend im Rohrbacher Alten Rathaus

Die beiden Sängerinnen beim AuftrittSibylle Ziegler hatten diesen Abend organisiert und viele kamen ins Alte Rathaus zu einer musikalischen Zeitreise durch das letzte Jahrhundert mit Birgit Ric (Gesang) und Sabine Dietenberger (Klavier/Gesang). Das Duo begab sich auf die Spuren der facettenreichen Seiten der Liebe und der immerwährenden Sehnsucht nach eben dieser.

Etwas mehr Text und viele Fotos hier …

Gebt dem Platz eine Chance!

Umgefahrene Voller am RathausplatzNun ist er fertig. Der Rathausplatz. Jedenfalls fast. Und wie bei allen Neuerungen, gibt es auch hier Diskussionen. Zu viele Autos stehen hier und es gibt zu wenig Parkplätze. Zu viele neue Bäume beklagen die einen, das Fällen der alten die anderen …

In einem Statement für das Stadtblatt hat die Rohrbach Gemeinderätin Larissa Winter den aktuellen Stand gut zusammengefasst:

„Die Straßen und Gehwege im Rohrbacher Ortskern sind wieder frei gegeben und der Umbau des Rathausplatzes ist weitestgehend abgeschlossen. Es fehlen zum Beispiel noch die Lampen und die Beschilderung, aber es zeigt sich meines Erachtens schon, dass das eine hochwertige Sanierung war. Und das Leben, das man heute schon auf dem Wochenmarkt sieht, wird, wenn das Wetter besser wird, bald den ganzen Platz füllen. Mit der Realisierung des Umbaus wurden auch Forderungen nach mehr Sicherheit für Fußgänger erfüllt, die Eltern seit über 30 Jahren aufstellen. Natürlich gibt es auch Kritik. Aber das Ganze muss sich auch noch einspielen. Ein Jahr war die Straße mehr oder weniger dicht. Nun sollte man erst einmal abwarten, bis die restlichen Arbeiten erledigt sind und sich alle auf die neue Situation eingestellt haben. Wir sollten dem neuen Platz eine Chance geben! Die Kritik soll natürlich auch ernst genommen werden: So wie das während der Umbauphase im Runden Tisch geschehen ist. Wenn sich im Frühjahr alles eingependelt hat, können bestehende Probleme besprochen und sicherlich gelöst werden.”

Richtig! Geben wir dem Platz ein paar Wochen und reden wir dann darüber, ob etwas und wenn, dann was genau geändert werden müsste und wie wir es geändert haben wollen. Vor allem: Geben wir dem neuen Platz eine Chance!

… und noch ein gegebener Anlass!

Die Feuerwehr hängt die Lichterketten abvon Hans-Jürgen Fuchs

„Aus gegebenem Anlass“... habe ich einen Bericht im Dezember 2014überschrieben. Und habe mich in unser aller Namen bei denen bedankt, die die Weihnachtsbeleuchtung organisiert aufgehängt haben. Nun möchte ich auch denen danken, die sie gerade wieder abgehängt haben!

Es gibt so viele Leute, die zu allem etwas zu sagen haben – meist Kritik – und so wenige, die etwas tun. Die Freiwillige Feuerwehr und ihre jungen Leute gehören zum Glück zu letzteren. Sie haben in vielen Stunden die Ketten wieder entfernt und mussten sich – man glaubt es kaum – dafür auch noch kritisieren, bessser: anpöbeln lassen.

Zum Glück weiß die Mehrheit der Menschen die Arbeit der Helfer zu schätzen. der punker brachte einen Artikel zum unerzogenen Verhalten einiger Passanten und auch der Heidelberger Herkules schwang in der Rhein-Neckar-Zeitung seine Keule.

Hier der Herkulesschlag:

Diese Jugend

In der Vorweihnachtszeit hat die weihnachtliche Beleuchtung der Rathausstraße in Rohrbach viele Menschen erfreut. Die stimmungsvolle Beleuchtung ist ein Verdienst des Stadtteilvereins, der sich um die Finanzierung der Ketten und die Anschaffung kümmerte. Neben der Stadt waren es viele Rohrbacher, die mit Spenden dafür sorgten, dass Rohrbach in der Adventszeit noch etwas weihnachtlicher wird. Auch für das Aufhängen der Ketten braucht es jede Menge bürgerschaftliches Engagement: Viele Engagierte opferten dafür ihre Freizeit. Und im neuen Jahr musste die Beleuchtung natürlich wieder abgehängt werden – wieder von Ehrenamtlichen. Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach waren dafür im Einsatz. Logisch, dass während der Arbeiten die Straße zeitweise gesperrt werden musste. Die meisten nahmen das – so kam es mir zu Gehör – klaglos hin, schließlich hatten sie sich an der Beleuchtung erfreut. Andere waren wütend und über die Sperrung verärgert. Sie pöbelten und beschimpften – so berichten es die Jugendlichen – die Feuerwehrleute. Immer wieder wird darüber geschimpft, dass sich die Jungen nicht genügend für die Gesellschaft einbringen. Dann tun sie etwas und müssen sich dafür noch beschimpfen lassen.

Da kann man nur den Kopfschütteln, findet der Heidelberger Herkules.

Die Töpferei sucht eine neue Heimat

Aussenansicht der TöpfereiEs ist die einzige und letzte Töpferei von Heidelberg … die Töpferei von Susanne Schmitt in der Rohrbacher Rathausstraße. Über 20 Jahre ist sie hier, eine Töpferei, aber auch ein Treffpunkt. Susanne Schmitt arbeitet mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Heidelberg zusammen mit VHS und der F&U Fachschule für Arbeitserziehung, mit dem Kindergarten St. Theresia, dem Förderverein Eichendorfschule und vielen anderen zusammen.

Doch nun, nachdem auch die Baustelle überwunden ist, und es nach Aussage von Susanne Schmitt „endlich läuft und Rohrbach ein netter Stadtteil geworden ist”, nun wurden die schönen Werkstatträume wegen Eigenbedarfs gekündigt …

Und Susanne Schmitt benötig dringend eine Alternative. Und würde gerne in Rohrbach bleiben. Wenn jemand eine Idee hatt, wende er sich bitte direkt an

Susanne Schmitt
Rathausstr. 52

Tel.: 06221 314240
Email: suekeramik@web.de
www: www.susanneschmitt.com

Verzähldisch

Hier treffen sich alte und junge Rohrbacher, die „was zu verzähle hawwe“. Ziel des „Verzähldisch“ ist es, Geschichte und Geschichten des Stadtteils Rohrbach in einheimischer Mundart mitzuteilen und so der Nachwelt zu erhalten. Auch wer nur zuhören will oder aus anderen Stadtteilen kommt, ist natürlich herzlich willkommen.

Der nächste Verzhldisch findet statt am Donnerstag, 29 Januar, 19:00 Uhr im Alten Rathaus, Rohrbach.

Mehr erfahren …

Mitmachen …

es gibt viele Möglichkeiten sich bei uns zu engagieren – hin und wieder mal oder regelmäßig.