GANZ AKTUELL

rorgespräch mit Oberbürgermeister Dr. Würzner

Plakat zur Veranstaltung

In der Reihe rorgespräch bieten der Stadtteilverein Rohrbach und der punker e.V. Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit im kleinen Rahmen mit dem Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Würzner ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt werden Rohrbacher Themen stehen, aber auch Fragen zu anderen Bereichen sind erwünscht. Das Gespräch, das am 2. Oktober, 20:00 Uhr im Alten Rathaus in der Rathausstraße 43 in Rohrbach stattfindet wird moderiert von Bernd Frauenfeld, Gerhard Peters und Hans-Jürgen Fuchs. Der Eintritt ist frei, die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Einweihung der zweiten Skulptur
des Erlebniswanderwegs Wein und Kultur

In Heidelberg-Rohrbach wurde auf Initiative des Obst, Garten und Weinbauvereins Heidelberg-Rohrbach e.V. mit Unterstützung des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der Stadt Heidelberg sowie zahlreicher örtlicher Partner der „Erlebnis­wanderweg Wein und Kultur“ entwickelt. Auf einer landschaftlich reizvollen Route führt er durch die Weinberge in Rohrbach und präsentiert die Themen Wein, Rebsorten, Geologie, Klima, Geschichte und Lebenskultur sowie Flora und Fauna der Region.

Zeichnung der Skulptur

Teil des Erlebniswanderwegs Wein und Kultur ist auch das Projekt „Kunst am Weinberg“, ein Kooperations­projekt des Obst, Garten und Weinbauvereins und des Stadtteilvereins Heidelberg-Rohrbach e.V.. Es soll einen Beitrag dazu leisten, den Erlebniswanderweg Wein und Kultur durch den Aspekt Kunst zu bereichern und zu beleben. Die künstlerischen Projekte und die hierdurch geschaffenen Kunstobjekte sollen mit dazu beitragen, die Verbindung von Natur und Kunst sowie die Wahrnehmung für den Heidelberger Stadtteil Rohrbach mit seinen historischen, kulturellen, aber auch geologischen Gegebenheit zu vermitteln.

In diesem Rahmen wurde im Frühjahr 2013 bereits die erste Skulptur auf dem ersten Teilabschnitt des Erlebniswanderwegs erstellt. Und nun freuen wir uns, dass in Kürze auch der zweite Teilabschnitt durch die großzügige Förderung der H + G Bank Stiftung um eine Skulptur bereichert wird.

Wir würden uns sehr freuen, die Einweihung dieser Skulptur gemeinsam mit Ihnen zu feiern. 

Sonntag, 5. Oktober 2014 um 15 Uhr in Heidelberg-Rohrbach, Gewann Grimmenberg/Kessler (siehe Karte)


Larissa Winter,
Obst, Garten- und Weinbauverein Heidelberg-Rohrbach e.V.

Hans-Jürgen Fuchs,
Stadtteilverein Heidelberg-Rohrbach e.V.

Reinhard Diehl,
Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

 

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K = Standort der 2. Skulptur

Rainer Motz, genannt „Munke”

Portraitfoto des Malers„Er hat Farbe in unser Leben gebracht” heißt ein gerade erschienenes Buch von Eberhard Dziobek und Jörg Hrdina über den Rohrbacher Maler Motz Munke. Eberhard Dziobek, der in Rohrbach lebt möchte damit „auf das Werk eines originären Künstlers aufmerksam machen, der sein Leben gleichermaßen aus der Mitte der dörflichen Gemeinde Rohrbach wie an ihrem Rand lebte.” Und er möchte mithelfen, die Erinnerung an den Künstler zu bewahren, der das Ortsbild Rohrbach mit geprägt hat, aber den Menschen heute kaum noch bekannt sein dürfte. „Seine Zeitgenossen und Auftraggeber sind in vorgerücktem Alter, und manche seiner Bilder fangen an zu vergleichen” schreibt Eberhard Dziobek, „dabei sind Sie ein Schatz, um den die Rohrbacher von vielen anderen Ortsteilen und Gemeinden beneidet würden – wenn sie mehr Beachtung fänden.”

Mehr dazu …

rorgeschichte: Rohrbach im 1. Weltkrieg

Im Lazarett in der heutigen Thoraxklinik

Zwei Jahre hat sie an dieser Ausstellung gearbeitet, Hannah Dziobek, eine 15-jährige Schülerin aus Rohrbach. Und am 13. September 2014 war der große Tag: Die Ausstellung „Der 1. Weltkrieg in Rohrbach” wurde eröffnet. Und zur Eröffnung strömten so viele Interessierte, dass unser altes Rathaus aus allen Nähten platzte. Schätungsweise 100 Menschen drängten sich im Saal uns Treppenhaus, darunter auch Oberbürgermeister Würzner  …

Mehr zur Eröffnung hier …

Die Ausstellung ist noch bis 11. Oktober im Heimatmuseum, Rathausstraße 76 zu sehen.

Öffnungszeiten
do: 14:00 bis 16:00 Uhr

sa: 10:30 bis 13:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr
so: 14:00 bis 17:00 Uhr

Führungen und Kleingruppen zusätzlich auch nach Vereinbarung. Eintritt und Führungen sind kostenlos, Spenden sind gerne gesehen.

Zeichnung: Kopf im Profil

Lesung zum Thema Demenz

Seniorenzentrum und Stadtteilverein Rohrbach
laden ein zur Lesung

„Und wie kommen Sie zurecht?“
Ein Abend über Demenz und Literatur

Andrea Germann stellt Ihnen anhand einiger Beispiele vor, wie sich Autoren mit dem Thema Demenz auseinandersetzen. Um Trost zu spenden, um ein paar Ideen zu geben oder einfach selbst damit zurechtzukommen, die Last der Krankheit durch den Akt des Schreibens loszuwerden…

Donnerstag, 16.Oktober, 19 Uhr
Altes Rathaus Rohrbach, Rathausstr. 76

Rückfragenkolloquium zu Konversionsfläche US Hospital

BesuchergruppeVertreter von 49 Fachplanungsbüros und rund 150 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Freitag, 19. September, auf der Konversionsfläche US Hospital in Rohrbach getroffen. Anlass war das Rückfragenkolloquium zum städtebaulichen Ideenwettbewerb, den die Stadt Heidelberg für diese Konversionsfläche ausgeschrieben hat und der seit Mitte August läuft. Grundsätzlich soll das Gebiet mit einer Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Bildungseinrichtungen entwickelt werden. Im Vordergrund soll die Wohnnutzung stehen.

Mehr zum Kolloquium und ein Video, dass die Stadt auf youtube veröffentlicht hat und in dem einige Bürger und Interessensvertreter zu Wort kommen

Stellungnahme der Stadtteilvereine der Südstadtvereine zur Unterbringung von Flüchtlingen in den Konversionsgebieten

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Konversionsgebieten hat nicht nur in Presse und Internet, sondern auch in unseren Stadtteilen zu Diskussionen geführt. Der Grundtenor ist dabei glücklicherweise überwiegend positiv. Die Stadtteile Kirchheim, Rohrbach und Südstadt sind direkt betroffen. Hier wurden die Flüchtlinge untergebracht, bzw. sollen oder sollten sie untergebracht werden.

In dieser Situation haben die 1. Vorsitzenden der Stadtteilvereine der Südstadtteile miteinander vereinbart, gemeinsam Stellung zur Unterbringung der Flüchtlinge zu nehmen und das Vorgehen der Stadt Heidelberg ausdrücklich zu unterstützen.

Hier finden Sie die Stellungnahme im Wortlaut …

Das Bistro Rabe macht dicht

Blick auf Baustelle und Bistro Rabevon Hans-Jürgen Fuchs

„Die Baustelle hat uns definitiv gekillt“ titelt ein Bericht von Werner Popanda in der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung. Im Zuge der Bauarbeiten am Rathausplatz sei es zu Umsatzverlusten von bis zu 95 Prozent gekommen, die nun einen Weiterbetrieb des Bistros nicht mehr erlaubten. Im vergangenen Winter sei der Umsatz „nur“ um 10 bis 15 Prozent zurückgegangen, was noch verkraftbar gewesen wäre, doch nun im Sommer, sei man auf die Außenbewirtschaftung angewiesen und diese sei wegen der Baustelle völlig ausgefallen.

Auch der Baustellenfonds hätte diese Verluste nicht auffangen können. Zudem würden die neuen Bäume künftig so eng beieinander stehen, dass das Bistro möglicherweise neues Mobiliar hätte anschaffen müssen, was finanziell nicht zu verkraften sei, zitiert die RNZ den Inhaber Alexander Rabe.

Kommentar

Die Schließung des Raben ist ein herber Verlust für Rohrbachs Zentrum. Eine Gaststätte dieser Art wird hier gebraucht. Und die beiden „Raben” gehören einfach dazu. Deshalb ist es mehr als verständlich, dass in den Kommentaren zur Schließung auf der RNZ-Facebook-Seite die Schließung heftig bedauert wird: „Der "Rabe" hat den Rohrbacher Ortsmittelpunkt belebt und muss jetzt wegen dessen „Verschönerung” schließen? Paradox. Und unfair.”

Ärgerlich und unfair sind aber auch Kommentare wie „Da baut man sich was auf und kein Mensch interessiert es … Wo ist da die Stadt und hilft?”.

Oder zumindest von Unkenntnis geprägt. Denn dass die Baustelle, die ja nur zum Teil der Verschönerung des Ortskerns dient, sondern in den „tiefergehenden” Teilen schlicht notwendig war, da die Versorgungsleitungen mehr als marode waren, dass diese Baustelle ein großes Problem darstellen würde, war uns vor Ort immer klar. Deshalb wurde auf Anregung des Stadtteilvereins ein Runder Tisch eingerichtet, an dem neben diesem das Amt für Wirtschaftsförderung, und die anliegenden Gewerbetreibenden vertreten waren, der Baustellenbeauftragte und der städtische Baustellenleiter. Bisher traf man sich unter Leitung der Wirtschaftsförderung fünf Mal. Neben konkreten Problemen, wie Schwierigkeiten bei der Anlieferung in die Geschäfte ging es dabei immer auch um deren wirtschaftliche Lage. Auch OB Würzner besuchte im Mai die Baustelle und im August der 1. Bürgermeister Stadel. Außerdem fand ein großes Baustellenfest statt, organisiert von den anliegenden Geschäften, aber kräftig durch das Amt für Wirtschaftsförderung unterstützt.

Dass das Bistro Probleme hatte, war uns bekannt, nicht aber, dass es existenzielle Probleme waren. Auch bei der letzten Sitzung des Runden Tischs Ende Juli haben Rabes dazu nichts gesagt. Vier Wochen später erfuhren wir, dass das Bistro geschlossen ist. Vielleicht hätte die Stadt ja doch noch andere Möglichkeiten gehabt zu helfen? Ich hatte jedenfalls immer den Eindruck, beim Amt für Wirtschaftsförderung auf offene Ohren zu stoßen. Dazu hätte die Stadt aber den wirklichen Ernst der Lage kennen müssen. Ich kann nicht beurteilen, ob das der Fall war – uns am Runden Tisch ist dieser jedenfalls so nicht vermittelt worden …

Und eines möchte ich den Kritikern in den Online-Foren gerne noch sagen: Es ist immer leichter am grünen Mousepad zu sitzen und die bösen Ignoranten zu kritisieren. Leichter jedenfalls als selbst etwas zu tun. Ehrenamtlich zum Beispiel. Oder wenigstens indem man ab und zu selbst auf ein Bier ins Rabe geht.

Dann gäbe es das Bistro vielleicht noch …

Rohrbacher Vereine verabschieden ein Konzept für die 1250-Jahrfeier

 

Logo 1250-Jahre Rohrbach

2016 ist es so weit: Die erste urkundliche Erwähnung Rohrbachs jährt sich zum 1.250 sten Mal. Im Jahr 766 wird unser Ort im Codex Laureshamensis, der die Schenkung eines Weinbergs an das Kloster Lorsch vermerkt, erstmals erwähnt. Die 1.250-Jahrfeier soll ein besonderer Anlass sein, den eigenen Charakter unseres Stadtteils herauszustellen und zu feiern.

Um diese Feiern vorzubereiten, hat ein Arbeitskreis des Stadtteilvereins ein Konzept erarbeitet, das am 8. Mai 2014 in einer Sitzung des erweiterten Beirats des Vereins vorgestellt wurde. Das Interesse am Thema war groß: Etwa 30 Vertreter von Rohrbacher Vereinen, Gemeinden, Schulen und Initiativen waren gekommen.

Nach eingehender Diskussion, in der das Konzept sehr gelobt, aber auch als möglicherweise zu ambitioniert gesehen wurde, stimmte die Versammlung einstimmig bei nur einer Enthaltung den Vorschlägen zu. In einem ersten Plenum noch vor den Sommerferien soll nun näher beleuchtet werden, welche der vorgeschlagenen Ideen eine Chance auf Realisierung haben und konkret angegangen werden.

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