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Festwochenende in Rohrbach

Das Festwochenende zum 1250. Jubiläum Rohrbachs vom 1. bis 3. Juli 2016 steht vor der Tür.

Der Festakt ist der offizielle Start in das Festwochenende. Neben viel Prominenz aus Kultur und Politik sind alle Rohrbacherinnen und Rohrbacher eingeladen zu einem Abend, an dem Rohrbachs Identität im Mittelpunkt steht, seine Traditionen und seine Zukunft. Und seine Vielfalt.

Mitwirkende sind u. a.

  • der Spielmannsverein 1956 Heidelberg-Rohrbach e. V.
  • Dr. Gerner als Vertreter der Stadt Heidelberg
  • die Recyclingband der IGH
  • der Rohrbacher Festchor
  • Gustav Knauber und
  • der Nachbarschaftskrach
  • Den Festvortrag hält Hans-Jürgen Fuchs
  • und das letzte Wort hat Bernd Frauenfeld …

Freitag, 1. Juli, 19:00 Uhr, Eichendorffhalle
Karten zu 10,– Euro bei Schreibwaren Hoffmann, der Eichendorffbuchhandlung und bei Blumen Pfefferkorn

Am Samstagabend heißt es dann um 17:30 Uhr in der Eichendorffhalle: Aus Rohrbach wird Chorbach. Rohrbacher Chöre präsentieren sich. Mitwirkende sind der Liederkranz, der Sängerbund, die Sängereinheit, der Chor der IGH und der rorchor. Der Eintritt ist frei.

Portraitfoto MaxNix (Thomas Nigl)

Und am Sonntag ab 19:00 Uhr, ebenfalls in der Eichendorffhalle präsentiert schließlich MaxNix die rorcultur. Max Nix, fränkischer Optikermeister und vielleicht nicht stadt-, dafür aber bundes- und weltweit bekannter und beliebter Komiker, tritt normalerweise in Tokio und Rio auf, in Berlin und Montreal, in Hamburg oder Cannes – in über 200 Shows im Jahr. Und nun auch in Rohrbach. Er hat ein sehr spezielles Programm mit Elementen aus Comedy, Musik, Zauberei, Artistik und Rock`n Roll zusammengestellt und segelt wie immer äußerst geschmackssicher am Rande der Peinlichkeit – ohne jemals abzustürzen … Präsentiert werden schöne Melodien und internationale und nationale Künstler und Artisten! Und solche aus Rohrbach. Karten zu 15,– Euro gibt es bei Schreibwaren Hoffmann, in der Eichendorffbuchhandlung und bei Blumen Pfefferkorn.

Daneben bietet Rohrbach am Festwochenende volles Programm in der Rathausstraße, in der Heidelberger Straße und im Schulhof der Eichendorffschule … Das alte Zentrum Rohrbachs wird zum Festdorf. Schon jetzt ist es mit Wimpeln geschmückt. Und am Festwochenende füllt es sich mit Ständen von Vereinen und Gruppierungen, Anliegern und des lokalen Gewerbes mit lokalen Spezialitäten und Rohrbacher Weinen. Start ist am Samstag, 2. Juli um 17:00 Uhr.

Ein besonderer Höhepunkt des Festwochenendes wird schließlich ein Festzug unter dem Thema „1250 Jahre Rohrbach” wird. Es ist ein großer, bunter Zug mit nahezu 1.000 Teilnehmenden und über 50 Motivwagen und -gruppen. Der Zug startet um 14:00 Uhr am Nahversorgungszentrum und geht durch die Felix-Wankel-Straße, Fabrikstraße, Kolbenzeil, ­Freiburger Straße, Christian-Bitter-Straße, Schelklystraße, Friedrich Weinbrenner ­Straße, Leimer Straße, Rathausstraße in die Herrenwiesenstraße.

Kirchenoase zum Jubiläum

EinladungsplakatDie evangelische Melanchthongemeinde in Rohrbach hat am Sonntag, 3. Juli 2016 einen besonderen Beitrag zum Jubiläum 1250 Jahre Rohrbach, die KIRCHENOASE. Wer eine Auszeit möchte, dem Trubel des Festdorf eine zeitlang den Rücken kehren will, der kann das in der Melanchthonkirche, Am Heiligenhaus, tun. Das Motto ist

Sich Zeit nehmen - zur Ruhe finden - Atemholen - entspannen

… und immer zur vollen Stunde: KirchenMusik hören und genießen 

  • 16 Uhr – Orgelmusik
    mit David von Maydell 
  • 17 Uhr - Harfe und Flöte
    mit Axel Reichardt und Dr. Helga Bauer
  • 18 Uhr – Orgelmusik
    mit Hans-Dieter Kamm 

Außerdem gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und kühle Getränke.

Die Melanchthongemeinde lädt herzlich ein.

Rohrbachfahnen und T-Shirts zu erwerben

Die Rohrbach-FahneAnlässlich des Ortsjubiläums 1250 Jahre Rohrbach hat der Stadtteilverein Fahnen herstellen lassen. Diese sind 80 cm breit und 120 cm hoch und haben einen Hohlsaum um eine Stange einzuschieben. Erwerben kann man die Fahnen ab sofort zum Preis von 20,-- Euro nur noch in der Eichendorffbuchhandlung. Und dort auch nicht mehr lange …

Außerdem hat der Stadtteilverein T-Shirts in gängigen Größen herstellen lassen. Diese können im Museum erworben werden: Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr.

Das Jubiläumsjahr in Rohrbach!Signet 1250 Jahre Rohrbach

Wir danken allen, die uns helfen, dass das Jubiläum gelingt und lange in den Köpfen der Menschen bleibt! Viele fleißige Menschen haben Arbeit und Zeit investiert und unter anderem ein eindrucksvolles Jahresprogramm erstellt, das Sie hier downloaden können. Nicht nur durch Mitarbeit können Sie uns unterstützen, natürlich sind auch Spenden willkommen. Wenn Sie uns untersctützen wollen: Unsere Konten finden Sie hier.

Wir bedanken uns herzlich auch für die finanzielle Unterstützung, die uns u.a. die Volksbank Kurpfalz, die Sparkasse, die Badische Beamtenbank haben zukommen lassen. Unser besonderer Dank gelten der Heidelberger Volksbank und den Stadtwerken Heidelberg für Ihre besonders großzügige Hilfe!

Signet Heidelberger Volksbank   Signet der Stadtwerke Heidelberg

Stolpersteinverlegung

Stolpersteine in WeinheimWir laden Sie alle herzlich zur 7. Stolpersteinverlegung am 28. Juni ein. An diesem Tag werden für 24 ehemalige Rohrbacher Jüdinnen und Juden Steine verlegt. Die kleinen Gedenksteine, die in das Straßenpflaster verlegt werden, erinnern an die Verbrechen der Nationalsozialist-Innen an den Stellen, wo die Verfolgten und Ermordeten gelebt haben, nämlich mitten im Ort. Sie erinnern an Individuen und erklären durch ihre dezentrale Verteilung, wie sehr die Verfolgten Teil der Gesellschaft waren. Sie schärfen das Bewusstsein von der „Zerbrechlichkeit der Zivilisation”, wie es Jutta Limbach, die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts ausdrückte.

Die jeweiligen Adressen und die ungefähre Uhrzeit der jeweiligen Verlegung können Sie dem Flyer entnehmen. Sie sind alle herzlich dazu eingeladen, ebenso zur Gedenkveranstaltung im Alten Rathaus um 17 Uhr.

Zum Abschluss des Gedenktages wird der Künstler Gunter Demnig, der am Vor- und Nachmittag die Steine verlegt, um 19 Uhr 30 in der Volkshochschule Heidelberg einen Vortrag über sein Projekt halten.

Das Gesamtprogramm des Tags finden Sie hier …

Presseinformation der Stadt Heidelberg

Menschen auf der Flucht: Zum Entwicklungsstand der kommunalen Unterkünfte in den Stadtteilen 

Als erste der 14 geplanten Unterkünfte für Flüchtlinge in den Stadtteilen wird der Standort Handschuhsheim „Im Weiher“ in Betrieb gehen. Wenn die Arbeiten zügig voranschreiten, können im August dort 66 Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung einziehen.

Handschuhsheim „Im Weiher“: Die Baugenehmigung für die Unterkunft „Im Weiher“ ist im April vom Regierungspräsidium erteilt worden. Baurechtlich ist eine Belegung mit 100 Personen zulässig. Weil die Stadt Heidelberg den Standort wie angekündigt aber für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung nutzt, werden dort nicht mehr als 66 Personen untergebracht. Nach Fertigstellung der Fundamente und Leitungen werden voraussichtlich in der ersten Juli-Hälfte die ersten Fertigmodule aufgebaut. Die Unterkunft ist voraussichtlich gegen Ende der Sommerferien bezugsfertig.

Ziegelhausen „Kleingemünder Straße“: In der Kleingemünder Straße 19 und 19/2 werden zehn Wohnungen für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung saniert. Der Bauantrag ist eingereicht und im Juni erfolgen die Ausschreibungen. Die eigentlichen Sanierungsmaßnahmen beginnen im August. Diese betreffen vor allem die Zentralheizung, energetische Maßnahmen sowie kleine Änderungen am Grundriss. Eigentümerin der Gebäude ist die Stadt Heidelberg. Die GGH saniert die Gebäude im Auftrag der Stadt. Ziel ist, die Wohnungen bis Jahresende 2016 zu belegen.

Rohrbach „Kolbenzeil“: Die GGH baut im Kolbenzeil 7-9 für die Stadt eine Unterkunft für die Anschlussunterbringung auf dem Grundstück des ehemaligen Sprachheilkindergartens. Die Planungen werden derzeit verwaltungsintern geprüft. Damit die Rohrbacher Bürgerinnen und Bürger sich ein Bild von der neuen Unterkunft machen können, werden die Pläne vor Einreichung des Bauantrags in der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung am 14. Juli vorgestellt.

„Alle drei Standorte, die die Stadt Heidelberg derzeit umsetzt, werden für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung genutzt“, erklärt die Leiterin des Amts für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg, Angelika Haas-Scheuermann. Konkret sind das Flüchtlinge, die schon länger in Deutschland sind. „Bei den einen ist das Asylverfahren bereits positiv abgeschlossen, die anderen kommen in die neuen Unterkünfte, weil sie nach 24 Monaten gesetzlich dazu verpflichtet sind, die vorläufige Unterbringung zu verlassen, in der sie derzeit wohnen.“

Mit dem Konzept der dezentralen Unterbringung in überschaubaren Wohneinheiten hat Haas-Scheuermann bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen in den städtischen Unterkünften in Kirchheim, im Pfaffengrund und in Bergheim gemacht. „So kann Integration besser gelingen“, sagt Haas-Scheuermann: „Die dezentrale Unterbringung ermöglicht den Menschen die Anbindung an das Stadtteilleben und mittlerweile haben sich in sehr vielen Stadtteilen engagierte Initiativen zur ehrenamtlichen Unterstützung der Flüchtlinge gebildet.“

Und die anderen geplanten Standorte in den Stadtteilen? „Momentan ist Heidelberg wegen des zentralen Registrierungszentrums des Landes in Patrick Henry Village (PHV) von einer weiteren Zuweisung von Flüchtlingen befreit – was nicht heißt, dass das auch so bleibt“, sagt Haas-Scheuermann. „Wie die Flüchtlingsströme sich entwickeln, kann niemand zuverlässig prognostizieren. Wir sind in jedem Fall vorbereitet und können jeden Standort, der auf unserer Liste der geplanten Unterkünfte steht, in wenigen Wochen aktivieren, wenn es nötig sein sollte. Damit sind wir in einer besseren Ausgangslage als manch andere Städte.“

Ergänzend: www.heidelberg-fluechtlinge.de

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