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Zur Erinnerung an fünf ermordete Zwangsarbeiter

ISkizze des Mahnmalsn Erinnerung an fünf ermordete Zwangsarbeiter auf dem Gelände der ehemaligen Fuchs Waggonfabrik AG in Heidelberg lädt die IG Metall Heidelberg ein zur Übergabe eines Mahnmals an die Öffentlichkeit. Das traurige Schicksal der jungen Russen mahnt zur Erinnerung, unter welchen bedrückenden Umständen zwischen 1933 und 1945 tausende von Männern, Frauen und Kindern in Heidelberg zwangsweise arbeiten und leiden mussten.

Freitag, den 08. Mai 2015, um 11:00 Uhr am Wasserturm, Quartier am Turm

Programm

  • Ansprache: Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg
  • Ansprache: Mirko Geiger, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Heidelberg
  • Übergabe des Mahnmals an die Öffentlichkeit: Michael Lingrên, Bildhauer und Maler

Rohrbacher Gruppe besuchte Ausschwitz

Eingangstor zum Vernichtungslager Ausschwitz

Eine kleine Gruppe aus Rohrbach hat vom 28. März bis 4. April das Konzentrationslager Auschwitz besucht. Vier Tage waren den Lagern Auschwitz-Stammlager, Auschwitz-Birkenau und Auschwitz-Monowitz gewidmet. Auch dem kleinen polnischen Städtchen Oświęcim, wo heute keine jüdischen Bewohner mehr leben, aber ein jüdisches Zentrum mit Synagoge existiert, haben wir einen Besuch abgestattet. Dabei hatten wir Gelegenheit bei einem Archivbesuch mit dem Leiter des Archivs im Stammlager Auschwitz zu sprechen und Unterlagen über Rohrbacher Juden einzusehen. Dies waren die Eheleute Bertha und Sigmund Beer, als Nudelbeer allen Rohrbachern ein Begriff, und die Schwestern Else und Karoline Kahn, die in der Rathausstraße 4 ein Hutgeschäft betrieben. Wie wir heute wissen, hat niemand von ihnen das Lager überlebt. Für sie und ihre noch rechtzeitig geflohenen Familienangehörigen, aber auch für andere Rohrbacher Juden werden bei der nächsten Heidelberger Stolpersteinverlegung (Frühjahr 2016) Steine vor ihren letzten frei gewählten Wohnorten verlegt. Auch die Gedenkveranstaltung am 9. November zur Reichspogromnacht wird dieser Thematik gewidmet sein.

Für Patenschaften haben sich schon der punker ev. und der Stadtteilverein bereit erklärt. Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen oder Vorschläge für weitere Stolpersteine machen möchten, wenden Sie sich bitte per Email an stolpersteine-heidelberg.de oder im Falle der Rohrbacher Juden auch an morlock.rink@arcor.de. Stolpersteine werden durch Spenden finanziert.

Nicht durch die Windschutzscheibe …
Zu den Diskussionen um den Rathausplatz

FalschparkerSeit Wochen bewegt der Umbau des Rathausplatzes Rohrbach die Gemüter. Es gibt grob gesagt drei Positionen: die eine Position geklagt die „Verpollerung” des Rathausplatzes. Die andere befürwortet die Poller und sieht sie als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit im alten Kern Rohrbachs. Und die dritte Position fragt ob wir keine anderen Probleme hätten.

Und dabei sind viele Argumentationen ironisch überspitzt, wie die Aussage auf der Jahreshauptversammlung des STV Rohrbach dürfe nicht zu Pollerbach werden, manche sind auch überzogen. Auf den RNZ-Artikel zur Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins folgen viele Kommentare auf der Website der Rhein-Neckar-Zeitung. „Zu schade”, kommentiert „Claus”, „dass die Stadtteilvereine sogar ihre eigene Heimat nur noch durch die Windschutzscheibe wahrnehmen.”

Es ist schon erstaunlich, wie schnell Menschen bereit sind, Schubladen zu öffnen und andere hinein zu stecken – ohne sich vorher zu bemühen, deren Argumente kennen zu lernen … Deshalb hier eine Zusammenfassung der Vorschläge, die helfen sollen, die Akzeptanz für den eigentlich sehr schönen und sehr gelungenen Platz zu erhöhen – möglichst vor dessen offizieller Einweihung am 9. Mai 2015.

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Jahreshauptversammlung 2015 des Stadtteilvereins

Blick in den Saal des Roten Ochsen

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Rote Ochsen zur Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins 2015. Neben dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden und des Schatzmeisters standen eine Satzungsänderung und Wahlen auf dem Programm.

Mehr zur Jahreshauptversammlung 2015 finden Sie hier …

Ostermarkt 2015

Blick in den Saal des Alten Rathauses mit einem Verkaufsstand

Der Osterbrunnen war wieder da, wenn auch nicht auf dem alten Platz und der Ostermarkt im Alten Rathaus fand wie immer regen Zuspruch. Es gab Kaffee und Kuchen und vor allem jedem Menge schöner selbstgebastelter Dinge …

Nextbike am Rohrbach Markt:
Fahrradstellplätze vs. Parkplätze?

von Hans-Jürgen Fuchs (27.3.2015)

Am Samstag startet in der Metropolregion das neue Fahrradverleihsystem „VRN-Nextbike“ des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. In Heidelberg wird es zunächst zwölf Stationen geben, später sollen noch vier weitere dazu kommen.

Eine der Stationen wurde letzte Woche am Rohrbach Markt gebaut. Das ist gut. Allerdings an einer Stelle, an der nun zwei Parkplätze entfallen. Und das ist nicht gut. Auch nicht gut ist, dass die Maßnahme mit dem Stadtteil nicht abgesprochen. Weniger als eine Woche vor der Bezirksbeiratsitzung, die am 25. März stattfand, wurden Fakten geschaffen.

Die Verleihstation

Die Station steht am Rohrbach Markt kurz hinter der Haltstelle stadteinwärts. Direkt davor gibt es eine Fläche, die bislang leer ist und nur von Falschparkern genutzt wird. Warum wurde nicht da gebaut? Oder an einer anderen Stelle am Markt? Warum wurde der Sachverstand vor Ort nicht genutzt?

Freie Fläche direkt neben der Station

In einem Bericht der RNZ von heute heißt es: „Die Standorte der Verleihstationen im Stadtgebiet hat der Gemeinderat im Juni 2012 ohne Gegenstimme beschlossen. Grundlage war eine umfangreiche Dokumentation. Daraus ging klar hervor, dass an besagten Stellen Pkw-Stellplätze wegfallen werden“, sagt Stadtsprecher Tim Herre.

Haben also die Gemeinderäte die Beteiligung der Stadtteile verbaselt?

Wenn man sich die Unterlagen der Gemeinderatssitzung vom Juni 2012 ansieht, so ist da nur ganz pauschal von „Rohrbach Markt” die Rede. Und im beiliegenden Stadtplan findet sich einfach nur ein dickes Quadrat. Und in der Beschlussvorlage heißt es: „Die genauen baulichen Planungen der Stationen geschehen in Abstimmung mit dem Amt für Verkehrsmanagement, dem Stadtplanungsamt, dem Tiefbauamt sowie einem Vertreter der Firma nextbike.”

Es kann also keine Rede sein, dass der Gemeinderat einer konkreten Stelle zum Anbringen der Anlage zugestimmt hat. Und es ist nicht sonderlich fair, die Verantwortung an andere weiterzuschieben …

Wie geht es nun weiter? Der Bezirksbeirat hat einstimmig gefordert, dass in einem Vor-Ort-Termin geprüft wird, ob es Alternativen zum derzeitigen Standort der Anlage gibt. Dies soll bereits vorab vom Verkehrsmanagement vorgeprüft werden. Findet sich ein besserer Platz, soll die Anlage umgesetzt werden.

Und das Ganze soll zeitnah erfolgen.

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